Das beste Investment der Welt

Das beste Investment der Welt ist das Investment in sich selbst, in die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit, in den Wissenszuwachs um die eigenen Fähigkeiten, die Schärfung des eigenen Profils. Gerade bei jungen Menschen, im Speziellen bei jungen Selbstständigen oder jungen Unternehmern erlebe ich oft, dass diese viel in Ihr Unternehmen investieren, viel auf Konferenzen gehen und unglaublich viel Geld und Zeit für Dinge aufbringen, die nicht dem persönlichen, strukturierten Wachstum dienen.

Persönlichkeitsentwicklung ist in Deutschland unterentwickelt

Persönlichkeitscoaches, die strukturierte Weiterentwicklung durch verschiedene Techniken und Methoden haben in Deutschland nicht den besten Ruf. In unserem Bildungssystem wird Sie komplett vernachlässigt. Deswegen muss jeder Mensch sein eigenen „Programm“ entwickeln. Ein paar Hilfestellungen kann ich hier geben, bzw. meine Erfahrungen wieder geben.

Grundregeln der persönlichen Weiterentwicklung

Ich habe für mich einige Grundregeln entwickelt, die für die persönliche Weiterentwicklung gelten:

  • Regelmäßig: Regelmäßig bedeutet, sich des Themas in wiederkehrenden Abständen zu widmen. Das kann eine monatliche Stundenzahl sein, eine wöchentliche oder im Optimalfall eine tägliche „persönliche CEO Time“.
  • Strukturiert: Das Alles, sollte einem strukturierten (mehr oder weniger) Prozess folgen. Mehr dazu später.
  • Disziplinenübergreifend: Beim Thema Persönlichkeitsentwicklung sollten wir disziplinenübergreifend vorgehen. Geschäftliches und Privates sollten wir nicht trennen. Sport und Gesundheit gehören auch dazu, einen gesunden Geist zu entwickeln

Wie kann ich mich nun persönlich weiterentwickeln?

Das kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise passieren. Hier ein paar Tipps und Hinweise:

  1. Coach suchen: Such dir jemanden, der dich coacht, der den Prozess professionell begleitet. Meines Erachtens muss das niemand sein, der tausend Zertifikate hat, sondern jemand, der sich Zeit nimmt, einem zuhört und auch Feedback geben kann.
  2. Mastermind bilden: Eine Gruppe mit Gleichgesinnten, in der man sich hilft, austauscht, motiviert und an den Themen arbeitet. Kann auch den Coach ersetzen.
  3. Trainings besuchen: Viele, auch sehr bekannte und hochpreisige Coaches haben „Massenveranstaltungen“, die aber auch sehr günstig sind. Hier kann man gut sehen, ob der Trainer zu einem passt. Oft werden hier auch 80 % der Inhalte vermittelt.
  4. Ziele definieren: Ich mache das in einer Mindmap, die ich ständig aktualisiere, meine Jahres-, 5-Jahresziele und auch 20-Jahresziele anpasse und bearbeite. Hier lassen sich auch gut
  5. Maßnahmen festhalten: Was möchte ich machen um die zuvor gesteckten Ziele zu erreichen?
  6. Status-Quo Analyse: Bestehend aus Persönlichkeitstests und Analysen, vielleicht auch aus Befragungen mit Freunden. Wo stehe ich selber? Welche Stärken/Schwächen habe ich? Wie werde ich von meinem Umfeld wahrgenommen? Nur wenn ich mich selbst kenne, kann ich auch an meinen persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen arbeiten.

Neben diesen grundsätzlichen Hinweisen, im Folgenden noch ein paar pragmatische Hinweise:

Praktische Tipps zur persönlichen Weiterentwicklung

Wer zu der Kategorie gehört, schnell ins „doing“ zu kommen, der hat hier ein paar Tips mit denen er sofort starten kann

  • Lesen, Lesen, Lesen. Jede Woche ein Buch zum Thema Persönlichkeitsentwicklung.
  • Umfeld verändern: Jede Woche mit jemand Spannendem zum Mittagessen oder zum Kaffee verabreden und zuhören, fragen und lernen
  • Aus der Komfortzone: Raus aus dem Gewohnten, öfter mal was komplett neues, Verrücktes machen.
  • Täglich Sport machen: Geistige Fitness setzt fast immer körperliche Fitness voraus.
  • Tägliche Reflektion des Gemachten. Was war gut? Was wird morgen gut?

Ich freue mich über weitere Tipps und Hinweise in den Kommentaren oder Anregungen per E-Mail

Von | 2018-09-11T20:09:33+02:00 30. Mai 2018|Persönlichkeitsentwicklung|

Über den Autor:

Dr. Hubertus Porschen ist Geschäftsführer der App-Arena GmbH. Er war zudem Vorsitzender des Verbandes der Jungen Unternehmer (Die Familienunternehmer). Des Weiteren doziert er auf Konferenzen und Tagungen zu Themen rund ums Social Web, Digitalisierung und Innovationsthemen.

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