Dr. Hubertus Porschen

| Keynote-Speaker | Gründer & Unternehmer

| Experte Digitalisierung, Social-Media & Unternehmertum

| Juror beim "Digital Champions Award" der Wirtschaftswoche

| ehem. Bundesvorsitzender des Verbands "Die Jungen Unternehmer"

Studie Digitalisierung 2020 | So tickt & klickt Deutschland2020-05-18T12:03:54+01:00

Die neue Studie Digitalisierung 2020

So tickt und klickt Deutschland

Gesellschaft im Wandel – Wie digitaler Konsum und soziale Medien den Alltag der Deutschen prägen.

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Über die Studie Digitalisierung 2020

Wie sieht es also in Deutschland aus? Wie nutzen die Deutschen digitale Tools – vor allem die sozialen Medien – und welchen Einfluss hat dieser Konsum auf ihr Verhalten? Diese neue Studie Digitalisierung befragt ganz verschiedene Personen aus der Republik zu aktuellen Trends und ihren Auswirkungen. Über 500 Menschen aus ganz Deutschland von jung bis alt haben geantwortet – wie Deutschland tickt und klickt wird hier vorgestellt.

Eins ist klar: Das Verhältnis zwischen dem Menschen und seiner digitalen Umgebung ist ständig im Wandel. Der technologische Fortschritt bietet Chancen und Risiken für jeden Einzelnen. Die Ergebnisse geben einen einmaligen aktuellen Einblick, wie vor allem soziale Medien genutzt werden, was Einzelne für Erfahrungen auf digitalen Plattformen gemacht haben und welche Risiken und Ablenkungen im Netz verborgen liegen können.

Die Ergebnisse im Überblick

Wie tickt Deutschland, wenn es um Fragen rund um das Thema Digitalisierung geht? Dieser Frage geht Dr. Hubertus Porschen mit seiner großen Umfrage auf den Grund und befragt über 500 Deutsche zu ihren Einstellungen und ihrem digitalen Nutzerverhalten. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer ist zwischen 20 und 40 Jahre alt. Bis Ende 2019 wurden Daten mit Hilfe eines Onlinefragebogens erhoben, jetzt gibt es den ersten großen Digitalisierungsstudie 2020 des neuen Jahrzehnts.

„Die Umfrage hat mich dazu gebracht mich selbst zu reflektieren und mein Handeln und Denken zu hinterfragen und ich bin über einige Antworten von mir wirklich selbst überrascht.“

Teilnehmer der Altersklasse 20-30 Jahre

Der erste eigene Account

Jeder Zweite hat seinen ersten Social-Media-Account
noch vor dem 18. Geburtstag.

Studie Digitalisierung 2020: WhatsApp, Instagram, Snapchat, YouTube, TikTok. Wenn man die Kinder und Jugendlichen von heute fragt, womit sie die meiste Zeit verbringen, dann sind Social Media Plattformen fast immer vorne mit dabei. Posten, Liken, Videos gucken und zwischendurch Sprachnachrichten abhören – all das ist in den Alltag fest integriert und schon zur Routine geworden. 50% der Befragten geben an, dass sie sich ihren ersten Social-Media-Account noch vor dem 18. Geburtstag angelegt haben. Weitere 20% geben an, bis zum 25. Lebensjahr online mindestens auf einer Plattform vertreten gewesen zu sein. Kaum jemand (<5%) kommt nach dem 40. Geburtstag noch neu dazu.

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„Noch nicht volljährig aber schon online unterwegs. Den ersten Social-Media-Account haben sich mehr als die Hälfte der Jugendlichen heutzutage noch vor dem 18. Lebensjahr erstellt.“

Dr. Hubertus Porschen

Kommunikationsformen

Trotz FaceTime und Voicemail bleibt das Schreiben bei den Deutschen auf Platz 1.

Eine überragende Mehrheit von über 75% gibt an, dass sie am liebsten mit Freunden und Bekannten in Kontakt bleibt, indem sie schreibt. Egal ob WhatsApp, E-Mail oder Facebook Messenger – Textnachrichten sind auch heute noch die Nummer 1 der Kommunikationsformen. Trotz einer generellen Kritik an der Häufigkeit des Konsums, gibt ein Umfrageteilnehmer an: „Meine Kontakte mit der Familie haben durch WhatsApp zugenommen.“ Nach dem Schreiben kommt das telefonieren. Einen Anruf nutzen die Befragten am zweithäufigsten, um Informationen auszutauschen oder sich einfach nur zu unterhalten. Und obwohl neue mediale Funktionen wie Sprachnachrichten oder Videoanrufe die Kommunikation noch besser machen sollten, fallen diese beiden Formen auf Platz drei und vier und werden damit weniger häufig verwendet.

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„Schreiben bis die Finger glühen. Mehr als ¾ der Deutschen kommunizieren am häufigsten mit Freunden und Bekannten wenn sie über WhatsApp und Co. schreiben.“

Dr. Hubertus Porschen

Plattformen für jede Altersklasse

WhatsApp geht immer, TikTok nur für die Jüngeren und Facebook wird alt.

Laut repräsentativen Umfragen des Social-Media-Atlas 2017/2018 nutzen 90% aller deutschen Internetuser soziale Medien, wobei hier YouTube und WhatsApp eingeschlossen sind. Es zeigen sich jedoch große Unterschiede, wenn man sich die verschiedenen Altersklassen anschaut. Das jede Altersgruppe oder Generation eigene Präferenzen für digitale Plattformen hat bestätigt auch diese Studie. Universell beleibt scheint lediglich der Nachrichtendienst WhatsApp, der über alle Altersklassen hinweg Werte von 80-90% erreicht. Bei den beiden Altersgruppen der unter 20- und unter 30-Jährigen ist vor allem Instagram beliebt mit Werten von 90% (U20) bzw. 74% (U30). Auch der Social-Media-Atlas bestätigt, dass die Fotoplattform eher eine Ort der jungen Generation ist, wobei nur 13% der Ü30-Nutzer und lediglich 3% der Ü50-Nutzer hier aktiv sind.

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„Jede Plattform hat ihre eigene Zielgruppe. Besonders junge Menschen sind auf TikTok und Snapchat unterwegs, die älteren eher auf Facebook. WhatsApp und Instagram gehen bei allen.“

Dr. Hubertus Porschen

Kontakt zu Fremden

Mehr als der Hälfte der jungen Leute unter 30 fällt es leichter mit Fremden im Internet zu schreiben, als sie im echten Leben anzusprechen.

Im Internet gehen viele Dinge schneller, als im echten Leben – mal eben einen Beitrag geliked, ein Bild geteilt oder eine Nachricht versendet. Kontakte sind ungezwungener geworden, denn der Bildschirm des Smartphones kann oft auch als Schutzscheibe gelten. Spätestens nachdem sich das Dating auch in die digitale Welt verschoben hat, könnte man meinen, es fällt heutzutage leichter Fremde Menschen im Internet zu kontaktieren. Diese Studie zeigt, dass es tatsächlich einigen Menschen leichter fällt, im Internet jemand Unbekanntes anzuschreiben, als jemand Fremdes im echten Leben anzusprechen. Bei den unter 20-Jährigen geben sogar 65% an, dass ihnen der Kontakt online leichter fällt als offline. Bei den 20- bis 30-Jährigen sind es mit 55% noch etwas mehr als die Hälfte der Befragten. Erst bei den Personen, die älter als 30 Jahre gibt es den Shift, wobei ab hier weniger als die Hälfte (43%) angibt, dass der digitale Kontakt einfacher fällt. Mit steigendem Alter geben immer mehr Menschen an, dass es ihnen online nicht einfacher fällt als offline den Erstkontakt herzustellen. Während es bei den 40- bis 50-Jährigen nur noch 40% sind, denen das Schreiben mit Fremden leichter fällt, sind es bei der Altersklasse der über 50-jährigen nur noch knapp 30%.

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“Erschreckend: Die unter 20-Jährigen trauen sich immer seltener Leute im realen Leben anzusprechen. Im Netz fällt es ihnen wesentlich leichter!”

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Digitale Liebe

Trotz Tinder & Co. verlieben wir uns noch offline – Immerhin 40 % haben jedoch schon eine Bekanntschaft über das Internet gemacht.

„Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single in Deutschland.“ So oder so ähnlich werden immer mehr online Datingplattformen, um neue Mitglieder von der Idee zu begeistern, dass man die große Liebe auch im Internet finden kann. Die zunehmende Digitalisierung zeigt hier auch, wie klassische Prozesse wie das Dating und Kennenlernen online in Portale und Apps wie Tinder und Co. übersetzt werden können. Insgesamt sind in Deutschland derzeit ca. 8.2 Millionen Menschen, also 10% der Bevölkerung, bei Online-Dating-Services angemeldet. Seit 2003 steigen sowohl die Nutzerzahlen als auch der Umsatz der Branche rapide. Die über 2.500 deutschen Anbieter schaffen es im Geschäftsjahr 2019 auf einen stolzen jährlichen Umsatz von 210,9 Millionen Euro.

Wenn auch die Mehrheit der Befragten angibt, dass sie noch keine romantische Beziehung über das Internet geführt hat, so geben immerhin etwas mehr 40% an, dass sie schon einmal eine digitale Bekanntschaft gemacht haben. Bei 25% haben Online-Dating-Apps den ersten Kontakt hergestellt. Die Beziehung wurde digital begonnen und dann im realen Leben fortgeführt. Weitere 18% bestätigen zwar, dass sie schon einmal eine romantische Beziehung über das Internet geführt oder gestartet haben, es jedoch „Nichts Ernstes“ war.

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„Doch keine Tinder-Kinder? 60% der Befragten haben noch nie eine romantische Beziehung über das Internet geführt. Auch sonst scheinen es mehrere nicht ganz so ernst zu meinen mit dem digitalen verliebt sein.“

Dr. Hubertus Porschen

Digitales Mobbing

Immerhin fast 15% geben zu, schon einmal jemanden im Internet öffentlich oder anonym beleidigt zu haben.

Digitale Medien machen es leichter als je zuvor eine Meinung online zu teilen – ob positiv oder negativ. Durch die zunehmende Benutzung von digitalen Plattformen ist es daher auch immer leichter geworden sich Verhaltensweisen hinzugeben, die man „im echten Leben“, also offline, nicht an den Tag legen würde. Beleidigungen, „Internet-Trolling“ oder Cyberbullying sind negative Phänomene, die sich an den Erfolg der digitalen Plattformen gekoppelt haben.

Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Befragten angibt, noch nie jemanden über das Internet beleidigt zu haben, geben immerhin 15% zu, sich öffentlich oder anonym schlecht jemandem gegenüber geäußert zu haben.

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„Mobbing 2.0: Immerhin knapp 15% der Befragten geben zu, online schon einmal jemanden beleidigt zu haben. Vor allem junge Menschen verlieren häufiger den Anstand.“

Dr. Hubertus Porschen

Private und berufliche Kommunikation

65% der Deutschen trennen private und geschäftliche Unterhaltungen

Das Thema Work-Life-Balance scheint mittlerweile in fast jedem Unternehmen und bei jedem Arbeitnehmer angekommen zu sein. Mehrere Arbeitsgerichte haben sich unter anderem mit der Frage beschäftigt, wann und in welchem Umfang Mitarbeiter auch in ihrer Freizeit für den Chef erreichbar sein müssen, wie sehr Privates und Berufliches getrennt werden muss und wo geschäftliche Kommunikation anfängt.

Nachdem man vor einigen Jahren noch den Eindruck bekam, dass private und geschäftliche Kommunikation kaum noch voneinander getrennt werden – vor allem weil jeder mit dem Handy oft direkten Zugriff auf Arbeitsmails und Dokumente hat – scheint es heute wieder wichtiger zu sein, die beiden Bereiche nicht überlappen zu lassen. 66% aller Befragten Deutschen geben an, dass sie berufsbezogene und private Kommunikation voneinander trennen. Der Rest verneint die Frage, wobei 8% angeben, dass sie gezwungenermaßen keine Trennung vornehmen können, weil es beispielsweise der Chef erwartet.

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„Eine gute Work-Life-Balance scheint den Deutschen wichtig zu sein. Nur bei den Digital Natives und Selbstständigen ist es häufiger der Fall, dass private und geschäftliche Kommunikation nicht klar voneinander getrennt werden (können).“

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Private und berufliche Kommunikation

Die direkte Push-Nachricht auf’s Handy ist am beliebtesten.

Mobile Internetverbindungen und Push-Nachrichten ermöglichen es uns, jederzeit und an fast jedem Ort der Welt in Echtzeit unsere Mails und Neuigkeiten zu checken. Das kann Fluch und Segen zugleich sein im Zeitalter der Informationsflut. Auch die Arbeitswelt ist oftmals nur einen Knopfdruck entfernt mit To-Do Listen auf dem Handy, einem geteilten Office-Kalender und Exceltabellen und Kalkulationen auf dem Tablet. Besonders die ständige Erreichbarkeit durch die parallele Nutzung von beruflichen und privaten E-Mail Accounts ist ein Trend der digitalen Arbeitswelt geworden. Doch ist eine ständige Erreichbarkeit immer gut? Bei einer Selbsteinschätzung einer Studie des Pew Research Center gaben fast 50% der beschäftigten Internetnutzer an, dass sich ihre Arbeitsproduktivität durch das ständige Vorhandensein des Internets, von Arbeitsmails oder Smartphones verbessert hätte. Nur 7% der Befragten fühlten sich unproduktiver. Spannend ist daher vor allem ein genauerer Blick darauf, in welcher Frequenz E-Mails auf dem Handy abgerufen werden. 27% aller Befragten, also etwas mehr als jeder Vierte, gab an Push Nachrichten für private und geschäftliche E-Mails zu nutzen.

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„Mit Push-Nachrichten jederzeit und überall auf dem neusten Stand sein bevorzugt jeder Vierte Deutsche. Fast 80% checken ihre Mails mehr als drei Mal am Tag.“

Dr. Hubertus Porschen

Bestätigung im Netz

Über 50% der Befragten geben zu, sich über Likes und positive Zusprüche zu freuen.

Viele Menschen melden sich bei Social Media Plattformen an und lassen andere Menschen dort aktiv an ihrem Alltag teilhaben, da sie so Empathie und Unterstützung ausdrücken und auch selber bekommen können – vor allem auch in Zeiten von emotionalem Stress und Unwohlsein.

34% aller Befragten geben an, dass sie sich über Likes und positive Zusprüche auf Social-Media-Plattformen und im Internet freuen. Weitere 30% gestehen sich ein, dass sich sich immer wieder dabei ertappen, wie sie sich freuen. Etwas weniger als die Hälfte der Umfrageteilnehmer (48%) sagt, dass ihnen anonyme Likes von Leuten, die sie nicht kennen nicht wichtig sind. Prozentual ist hier zu beachten, dass bei dieser Frage Mehrfachnennungen möglich sind.

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„Ich like, also bin ich! Mehr als jeder zweite freut sich, wenn seine Bilder oder Posts geliked werden – 30% ertappen sich dabei bei der Freude über Zuspruch.“

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Neuigkeiten in Sozialen Netzwerken

Fast 60% schauen seltener als stündlich oder nur 1x pro Tag nach News in sozialen Netzwerken; 33% dafür mehr als einmal die Stunde.

Eine große Mehrheit der Befragten gibt an, Social Media nebenbei zu benutzen – von „manchmal“ bis hin zu „fast ausschließlich“. Egal ob die Vorlesung in der Uni gerade langweilig wird, man im Büro auf einen Kollegen wartet oder auf dem Arbeitsweg Zeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln totschlagen muss – eben schnell die Neuigkeiten von Freunden und Bekannten im Netz checken ist für viele ein guter Zeitvertreib. Doch wie oft schauen die Deutschen in Social-Media-Profilen nach „Neuigkeiten“?

Unter allen Befragten wurde die Antwortoption „Seltener als stündlich“ mit 30% an häufigsten ausgewählt, dicht gefolgt von „1x am Tag“ mit 29%. Immerhin 33% öffnen Facebook, Instagram und Co. stündlich oder noch häufiger.

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„1/3 aller Befragten braucht stündlich oder noch häufiger den News-Kick aus dem Internet. Je jünger die User, desto häufiger wird das Handy gezückt und ein soziales Netzwerk geöffnet.“

Dr. Hubertus Porschen

Digitale Aufklärung

Fast ¾ wurden noch nie über die Gefahren des Internets aufgeklärt.

Gerade für junge Menschen, die häufig unvorsichtiger und unreflektierter im Netz unterwegs sind, bieten sich viele Gefahren – vom Datendiebstahl, über Pornografie, Cybermobbing und Cybergrooming bis hin zu unbeabsichtigten Käufen. Eine Aufklärung über diese Gefahren und wie man sie umgeht sollte daher möglichst frühzeitig stattfinden. Dennoch wurden fast ¾ (73%) aller Befragten noch nie über die Gefahren des Internets in der Schule aufgeklärt. Von den restlichen 27% geben 8% an, außerhalb der Schule oder des Unterrichts durch engagierte Eltern aufgeklärt worden zu sein.

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„Mehr Handys = Mehr Digitalisierung? Von wegen! Wenn 75% zu ihrer Schulzeit nie über die Gefahren des Internets aufgeklärt wurden, dann brauchen wir im Bildungssystem vor allem mehr Aufklärung über die Nutzung von Social Media und ein Bewusstsein über die Folgen!“

Dr. Hubertus Porschen

Datenschutz

Kaum jemand liest heutzutage AGBs oder Datenschutzerklärungen (ganz).

Heutzutage bestätigt jeder Mensch teilweise täglich Allgemeine Geschäftsbedingungen (kurz AGBs) oder Datenschutzerklärungen, um im Internet Produkte zu erwerben, sich auf Portalen zu registrieren oder einfach nur um zu surfen. Doch was wirklich genau in diesen AGBs steht, das wissen viele nicht oder zumindest nicht genau, denn das Häkchen zur Bestätigung, dass man die AGBs gelesen und akzeptiert hat ist wesentlich schneller einfach so gesetzt, als sich vorher noch mit mehrseitigen Dokumenten auseinanderzusetzen.

38% aller Befragten geben offen zu, dass sie so gut wie noch nie eine Datenschutzerklärung gelesen haben. Weitere 44% fangen zwar an zu lesen, lesen aber dann doch nicht zu Ende. Nur 18% aller Befragten, also weniger als jeder fünfte Nutzer, gibt an, immerhin „fast immer“ die AGBs überhaupt und dann auch noch zu Ende zu lesen. Die Bestätigung, dass man die AGBs gelesen und verstanden hat und akzeptiert klicken vermutlich dennoch alle Befragten an.

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„Mit 82% scheint sich kaum jemand für AGBs und Datenschutzerklärungen im Netz zu interessieren.“

Dr. Hubertus Porschen