Meine Not-To-Do Liste 2018

Ich habe Ziele für 2018 und für 2019 sowohl privat als auch geschäftlich bestimmt. Allerdings gibt es auch eine ganze Menge Sachen, die ich NICHT mehr machen möchte. Ich habe daher einmal die wichtigsten NOT-TO-DO´s für mich zusammengefasst!

  1. Negative Energie aus meinem Leben verbannen: Mit „negativer Energie“ meine ich ein Umfeld, dass einen nicht pusht: Das kritisiert, das jammert, das einem keine positiven Impulse bringt. Ich habe keine Zeit für Menschen, die mir Energie rauben. Natürlich möchte ich helfen, wo support nötig ist. Ich bin aber auch der Meinung, dass man Menschen nur Impulse geben kann und Sie nur in den seltensten Fällen wirklich überzeugt.
  2. Kein schneller Durchbruch: Ich denke nicht, dass eines Tages der große Durchbruch bei was-auch-immer kommt. Ich bin der Überzeugung, dass ich jeden Tag dazulernen muss. Stärken behalten und selektiv ausbauen, Schwächen zumindest teilweise in Stärken umkehren. Aber ich denke langfristig. Ich möchte jeden Tag etwas besser werden. Wenn ich jeden Tag nur 0,5 Prozent besser werden, bin ich nach 365 Tagen…? Das kann sich jeder selbst ausrechnen.
  3. Keine Entschuldigungen für überhaupt irgendwas. Wenn ich etwas nicht schaffe, dann ist das so. Meistens stehe ich in der Verantwortung für Nicht-Erreichtes. Manchmal ist es einfach nur Pech. Manchmal bzw. meistens habe ich etwas falsch gemacht. Das ist in Ordnung. Nur wer etwas probiert kann etwas richtig machen. Das man dann notwendigerweise auch Dinge falsch macht, gehört dazu. Fehler passieren also und sind gut. Aber Entschuldigungen zu finden, womöglich die Schuld auf andere abzuwälzen, steht ganz oben auf meiner not-to-do Liste.
  4. Keine Kurzfristigkeit, kein kurzfristiges Denken: Auch wenn es eine negative Abfolge von Ereignissen gibt. Leistung, Ehrgeiz und Cleverness setzen sich immer durch. Deswegen werde ich nicht kurzfristig denken. Ich denke langfristig.
  5. Ungesund leben werde ich nur sehr begrenzt in 2018: Wer sich gut fühlt, ist meistens auch gesund. Der Eine ist sportlicher als der Andere. Ich halte auch nichts von absoluten Regeln. Ja, richtig. In manchen Fällen, erleichtern einem gewisse Regeln das Leben. Gerade für unentschlossene Menschen, kann es sinnvoll sein, immer eine bestimmte Kleidung (siehe Mark Zuckerberg) zu tragen, ein bestimmtes Gericht zu essen, weil der Entscheidungsprozess ihnen sonst zu viel Energie raubt. Ich glaube, dass man mit relativ wenig Aufwand schon mehr oder wenig gesund leben kann: Sport (genug frische Luft, ausreichend Schritte und etwas Forderndes), Schlaf (6 Stunden), Ernährung (keine Kohlehydrate), Meditation (notfalls Tagebuch oder Yoga). Siehe hierzu auch „Miracle Morning“.
  6. Abhängigkeit von sozialen Netzwerken: Eines der meist unterschätzten Probleme unserer Zeit: Die Abhängigkeit von sozialen Netzwerken. Die Fähigkeit, ein Buch zu lesen, ein WhitePaper zu konsumieren (oder sogar zu produzieren) und nicht nur Youtube-, Instagram oder Facebook wird immer seltener. Wenn wir glauben, die Algorythmen der sozialen Medien noch selber zu steuern, liegen wir falsch. Längst werden wir gelenkt. Auf meiner Not-to-do Liste steht daher der übermäßige Konsum von Social-Media (Social-Media Kommunikation).

Sicherlich hat diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Durch das Aufschreiben und Veröffentlichen setze ich mich allerdings selbst unter Druck, diese Ziele oder „Not-to-do´s“ auch einzuhalten.

Von | 2018-05-31T16:10:51+02:00 26. Februar 2018|Persönlichkeitsentwicklung|

Über den Autor:

Dr. Hubertus Porschen ist Geschäftsführer der App-Arena GmbH. Er war zudem Vorsitzender des Verbandes der Jungen Unternehmer (Die Familienunternehmer). Des Weiteren doziert er auf Konferenzen und Tagungen zu Themen rund ums Social Web, Digitalisierung und Innovationsthemen.

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