Dr. Hubertus Porschen

| Keynote-Speaker | Gründer & Unternehmer

| Experte Digitalisierung, Social-Media & Unternehmertum

| Juror beim "Digital Champions Award" der Wirtschaftswoche

| ehem. Bundesvorsitzender des Verbands "Die Jungen Unternehmer"

Berühmte Redner der Antike2020-01-20T17:53:52+02:00

Dr. Hubertus Porschen ist bekannt aus:

Berühmte Redner der Antike

In der Antike gab es eine Vielzahl an bekannten Staatsmännern, die mit berühmten Reden und der Rhetorik in Verbindung gebracht werden können. Die bekanntesten und wirkungsvollsten Redner im 5. und 4. Jahrhundert vor Christus waren Isokrates, Demosthenes, Lysias und Aischines.

Berühmte Redner der Antike

Werfen wir nun einen genaueren Blick auf berühmte Redner der Antike. Allgemein bekannt ist vor allem Cicero (106 – 43 v.Chr.), der als Schriftsteller und Anwalt der wohl bekannteste Rhetoriker/ Redner der Antike ist. In seiner Funktion als Anwalt musste er schon berufsbedingt sehr wortgewandt sein, um für Angeklagte einen Freispruch oder ein mildes Urteil zu verhandeln. Cicero lebte zu Zeiten Caesars in Rom und schaffte es, ohne aus einer reichen Familie zu entstammen, sich durch eine rhetorischen Fähigkeiten und sein Wortgeschick einen Platz als Konsul neben den mächtigsten Staatsmänner seiner Zeit zu erarbeiten. Überlieferte Reden galten zu seiner Zeit, aber auch heutzutage nach wie vor als Lehr- und Meisterwerke der Redekunst. „Die technische Seite des Diskutierens, die Form der Rede und des Schreibens, gewann in seinen Schriften überragende Bedeutung.“, resümiert Bernd Roeck, Professor für Neuere Geschichte der Universität Zürich.

Der Athener Platon (427 – 348 v.Chr.) entwickelte als griechischer Philosoph und Redner den Dialog als Gegenstück zur bis dato ausschließlich bekannten einseitigen Form der Rhetorik. In seinen Augen gab es kein objektives Wissen, sondern nur Meinungen und Ideen, die jeweils durch subjektive Erfahrungen des Betrachters gebildet werden. Der wohl berühmteste Schüler Platons war Aristoteles (384 – 322 v.Chr.), der in seinem Werk „Technik der Rhetorik“ besonders den praktischen Aspekt der Überzeugung durch Reden darlegte. In weiteren Werken befasste er sich ebenfalls mit der Dialektik, also der Theorie der Argumentation. Aristoteles wurde dafür bekannt, dass er das Erlernte aus der Rednerschule vor allem im Alltag anwenden wollte und so bekannte Ideen und Theorien weiterentwickelte. 

Sokrates (469 – 399 v.Chr.) entwickelte als weiterer berühmter Redner der Antike als Philosoph die Methode des strukturierten Dialog. Im Fokus standen dabei Fragen an die Gesprächspartner die dazu führen sollten, dass diese zur Selbstreflexion angeregt werden. Nicht zuletzt gilt Unterweisung des Redners (Institutio oratoria) von Quintilian (35 – 96 v.Chr.) als einer der umfassendsten und ausführlichsten Darstellungen der Redekunst der Antike.

Was macht einen guten Redner aus?

Alle oben genannten Redner zeichneten sich durch eine Fähigkeit aus: Den hervorragenden und perfektionierten Umgang mit der Sprache. Zu diesem Handwerkszeug gehörte zusätzlich ein großes Interesse für gesellschaftsrelevante Themen, denn schließlich braucht jeder noch so gute Redner auch ein Thema. Ein guter Redner der Antike war sehr häufig im politischen Umfeld tätig und bezog Positionen zu wichtigen Entscheidungen und Themen. Um seine Mitmenschen von seiner Weltanschauung zu überzeugen, konnte er große Bilder malen und Menschen hinter seiner Vision vereinen. Auch hat es ein guter Redner geschafft, seine Ideen zielgruppenorientiert zu vermitteln, denn im Senat spricht man anders, als auf dem Stadtplatz.

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Vortrag Digitalisierung Frankfurt

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Vortrag Ich und mein digitales Ich

„Die digitale Transformation ist für Gesellschaft, Politik und vor allem für Unternehmen die größte Herausforderung unserer Zeit. In meiner Tätigkeit als Keynote-Speaker beschreibe ich die Veränderungen, bedingt durch verändertes Kundenverhalten, Technologisierung und Globalisierung praxisbezogen um meinen Zuhörern Impulse zur eigenen Transformation zu geben.“

Dr. Hubertus Porschen

Die drei wichtigsten Keynotes von Dr. Hubertus Porschen

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Was Teilnehmer über die Keynote sagen

“Da rollt etwas auf uns zu“ IT-Unternehmer Dr. Hubertus Porschen machte den Anfang und ließ seine Zuhörer begeistert und ein bisschen atemlos zurück. Deutschland mit seinem Mittelstand und den Hidden Champions sei gut aufgestellt, aber die Politik müsse die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass der Sprung in die digitalisierte Welt gelinge. Dazu gehöre vor allem der flächendeckende Glasfaserausbau: „Im ländlichen Raum sind nur 1,2 Prozent der Breitbandverbindungen Glasfaser“, wetterte der Unternehmer. Hart ging er auch mit dem Bildungssektor ins Gericht. Darüber hinaus mahnte er bessere Rahmenbedingungen für Gründer, Anpassung des Arbeitsrechts („das Arbeitsrecht ist in der Industrialisierung stehen geblieben“) und mehr Sicherheit im Netz an.

Pixx-agentur.de, pixx-agentur.de
Prosozial Logo

Ich hatte kürzlich das Vergnügen an einem Vortrag zum Thema „Digitale Chancen oder Suizid“ teilzunehmen. Sehr gut verständliche Darbietung der Thematik. Viele angesprochene Punkte sollten selbstverständlich und lange umgesetzt sein, leider sind sie es noch nicht. Gerade die aufgezeigten Mängel der aktuellen Systeme sollten zum Nachdenken und besser machen anregen. Auf jeden Fall empfehlenswert. Ich würde jederzeit wieder teilnehmen.

Holger Schmidt, proSozial GmbH
Gentiana Daumiller

Vor kurzem bei einem Vortrag zum Thema Digitalisierung von Herrn Dr. Porschen dabei gewesen und ich kann nur eins sagen: auch wenn mir dieses Thema aus den Ohren raushängt, der Vortrag war extrem kurzweilig, auf dem Punkt gebracht und für jeden verständlich, gleichzeitig mitreissend. So macht ein Vortrag über Digitalisierung Spaß! Tolle Leistung – Vielen Dank!

Gentiana Daumiller, Gentiana Daumiller
SabineBadtke

Lebendiger Vortrag „Wie regionale Banken die Chancen der Digitalisierung nutzen“ beim Karten-Forum für Volksbanken und Raiffeisenbanken am 13.11.2018. Neue Perspektiven, verständlich, motivierend. Aussagen aus der vorhergehenden Podiumsdiskussion wurden direkt einbezogen. Prima und gerne wieder!

Breideneichen_Ulf

Sehr beeindruckender Vortrag heute in der Rotunde der Gothaer – vielen Dank dafür! Der gesellschaftliche Diskurs zum Thema Digitalisierung ist zwingend nötig und die Verbindung zur politischen Komponente hat mich sehr bewegt.

Dr. Ulf Breideneichen, Gothaer Versicherung

Über den Keynote-Speaker Dr. Hubertus Porschen

  • sieben Unternehmen und Start-ups gegründet
  • rund 20 Jahre unternehmerische Erfahrung im Bereich E-Commerce, Online Marketing und Digitalisierung.
  • Führungsverantwortung für mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Generation Y und Z
  • Drei Jahre Sprecher und Vorsitzenden der “ jungen Unternehmer” im Verband der Familienunternehmer
  • über 200 Vorträge über die Themen „Digitalisierung, Innovation und Disruption“
  • Seit sieben Jahren Unternehmens-Coach im Themenfeld „Digitalisierung , Verhandlungen und Innovation“
Jetzt unverbindlich anfragen!

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Cicero und Twitter – Antike Redner heute?

Von den Rednern der Antike und ihrem Verständnis der Rhetorik kann man einiges lernen, jedoch gibt es auch eine Vielzahl an Neuerungen, welche die alte Kunst des Redens vor neue Herausforderungen stellt.

Eine gute Rede kann viele Menschen mitnehmen, sie von einem Thema begeistern und auch ihre Entscheidungen beeinflussen – was sich für die Antike bewahrheitet hat, ist auch heute zutreffend. Lernen kann man vor allem, wie Argumente aufgebaut wurden und wie verschiedene rhetorische Elemente (wie Metaphern) dazu beitragen können, eine einfache Idee stilvoll zu verpacken. Ein Kernelement ist damals wie heute geblieben: Der Wille Andere durch Reden und die eigene Redekunst von etwas zu überzeugen. Heute versuchen vor allem Politiker ihre Themen und Ideen durch Reden zu positionieren, um damit Wählerstimmen zu gewinnen und ihre Partei zu unterstützen. Doch auch die Opposition – wie beispielsweise die Klimaaktivisten um Greta Thunberg von Fridays for Future – nutzt öffentliche Auftritte und Reden, um ihre Meinung zu teilen und neue Unterstützer zu finden. Von den Rednern der Antike haben beide Gruppen gelernt, dass Reden eine gute Möglichkeit sind, um schnell ein breites (und vielleicht bisher auch unadressiertes) Publikum zu erreichen. Ebenso gibt es heute auch zahlreiche Keynote-Speaker und Motivationsredner, die den damaligen Beruf des Redners in der Antike in die heutige Zeit übertragen haben. 

Nicht zu vergessen ist hier jedoch, dass ein großer Unterschied zwischen den Reden der Antike und den Reden der Neuzeit das Publikum ist. Während Cicero und den Kollegen der damaligen Zeit noch die ungeteilte Aufmerksamkeit bei politischen oder gesellschaftlichen Debatten zukam und besonders viel Wert auf sprachliche Feinheiten gelegt wurde, ist der Wert des einzelnen Worts in der heutigen multimedialen, schnelllebigen und reizüberfluteten Zeit nicht mehr so bedeutend. Mit Twitter und Co. kann jeder Internetnutzer zum Redner werden und seine Meinungen und Ideen verbreiten. Nonverbale Elemente wie Mimik und Gestik werden heute immer unwichtiger, da häufig Texte ohne Bildelemente übermittelt werden und nur das geschriebene Wort beim Leser ankommt. Von der Antike lernen kann man daher, wie das „Gesamtpaket Rede“ funktioniert, denn dazu gehören nicht nur ein schlüssig aufgebauter Text, sondern eben auch die passende Ausdrucksweise durch Elemente wie Pausen, Handbewegungen oder Höhenvariationen der Stimme.

Antike Reden passen nicht in einen Tweet – das sollten sie auch gar nicht – denn es ging häufig um große Entscheidungen und wichtige Themen, die die Zukunft bestimmen. Für eine Rückbesinnung auf heutige wichtige politische und gesellschaftliche Themen hilft es sicherlich, sich noch einmal in Erinnerung zu rufen, mit wie viel Aufwand und Leidenschaft damals Reden geschrieben wurden. Das sind wir den großen Themen dieser Zeit eigentlich auch heute noch schuldig.