Dr. Hubertus Porschen

| Keynote-Speaker | Gründer & Unternehmer

| Experte Digitalisierung, Social-Media & Unternehmertum

| Juror beim "Digital Champions Award" der Wirtschaftswoche

| ehem. Bundesvorsitzender des Verbands "Die Jungen Unternehmer"

Rezension: Un-Su Kim – „Die Plotter“

Der Job des Killers ist kein einfacher Job. Aber er ist ein Job. Wie jeder andere Job auch. Er hat Vor- und Nachteile. Es ist eben nicht wie in Hollywood. Wein, Weib und Gesang sieht in der (also der des Romans) Welt dann eben doch recht einfach aus. Das Töten als ökonomisches Werk, weniger bis gar nicht als ideeles Ziel.

Die Story bei „Die Plotter“

Eigentlich geht alles seinen geregelten Gang auf dem Fleischmarkt. Angebot und Nachfrage stimmen. Allerdings überschwemmt eine neue Generation an Killern den Markt. Hanja und seine Crew drängen auf den Markt und da werden Fehler nicht akzeptiert. Und Raeseng macht einen Fehler. Nun geht es Ihm an den Kragen (Er ist nicht der Erste, dem es an den Kragen geht…).

Nach einem gescheiterten Versuch des Abtauchens verbündet sich unsere Hauptfigur und beginnt zu kämpfen.

Die Figuren

Die Figuren sind toll gezeichnet und vielschichtig.

Der Hauptakteur: Raeseng ist ein Profi. Raeseng ist auch loyal. Sein Mentor, sein Chef- ist so etwas wie sein Vater und so ziemlich seine einzige Anlaufstelle.

Old Raccoon ist Plotter. Und Bibliothekar. Und auch so etwas wie ein Philosoph.

Und dann ist da Bear. Er lässt die Leichen verschwinden. In seinem Krematorium.

Mito ist die Frau in Raeseng´s Leben. Sie braucht Ihn um ihr Ziel, die Ausmerzung des Fleischmarktes und aller Protagonisten, zu erreichen.

Hanja ist die neue Generation von Plotter. Mit der Politik verwoben und noch rücksichtsloser als die bisherige Generation.

Und dann ist da noch „der Frisör“. Er ist der Gegenspieler- der Endgegner von Raeseng. Und irgendwie auch ein Verbündeter.

Sprache und Stil bei „Die Plotter“

Raeseng ist einer Mülltonne gefunden worden. Er ist im Dogs House aufgewachsen. Das erinnert stark an die griechische Philosophie. Und ist nicht der einzige Verweis auf uns bekannte Literatur. Überhaupt lesen sich „die Plotter“ wie große Literatur.

Hier gibt’s einfach Alles: Spannung, Poesie, Melancholie, Tiefe und viel Raum zum Nachdenken.

Von |2019-02-23T23:15:49+01:0018. Februar 2019|Alle Beiträge, Bücher Rezension|

Über den Autor:

Dr. Hubertus Porschen ist Geschäftsführer der App-Arena GmbH. Er war zudem Vorsitzender des Verbandes der Jungen Unternehmer (Die Familienunternehmer). Des Weiteren doziert er auf Konferenzen und Tagungen zu Themen rund ums Social Web, Digitalisierung und Innovationsthemen.

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