Dr. Hubertus Porschen

| Keynote-Speaker | Gründer & Unternehmer

| Experte Digitalisierung, Social-Media & Unternehmertum

| Juror beim "Digital Champions Award" der Wirtschaftswoche

| ehem. Bundesvorsitzender des Verbands "Die Jungen Unternehmer"

In eigener Sache: Meine Webseite www.hubertusporschen.com 2018

Zentrum meiner Marketingaktivitäten ist meine Webseite. Ich habe Sie 2015 aufgebaut um einen engagierten und klar fokussierten Wahlkampf für die Position des Vorsitzenden der Jungen Unternehmer zu erstellen. Daraus ist aber viel mehr geworden. Ich nutze meine Webseite nicht nur für mein eigenes Marketing sondern auch und vor Allem um meine eigenen Learnings zu reflektieren, mein eigenes Profil weiterzuentwickeln.

Daher möchte ich ein kurzes Resümee ziehen und auch hier schauen, was gut gelaufen ist und was weniger gut gelaufen ist. Ich konzentriere mich auf die positiven Aspekte.

74 Artikel habe ich 2018 insgesamt in meinem Blog veröffentlicht. 2017 waren es noch wesentlich weniger (38 Artikel). Von den veröffentlichten Artikeln handelte es sich um folgende Kategorien:

  • Politik und Wirtschaft (11)
  • Digitalisierung (12)
  • Persönlichkeitsentwicklung (11)
  • Interviews (15)
  • Buch-Rezensionen (19)
  • Sonstiges (6)

Natürlich überschneidet sich hier die ein oder andere Kategorie. Bestimmte Artikel sind nicht eindeutig zuzuordnen. Ich versuche zukünftig herauszufinden, was meine Leser mehr lesen wollen .

Die meistgelesensten Artikel in 2018 auf hubertusporschen.com

  1. Buch Digitaler Suizid (Logisch, da ich auf diese Seite etwas Werbung geschaltet habe und diese zur Buchpromotion nutze)
  2. Stolz auf Özil: Heikler Beitrag. Aber sowas polarisiert. Da hat jeder was zu zu sagen. Mainstream war ich da nicht. Bereue den Artikel null und stehe nach wie vor zum Inhalt.
  3. Rezension To Kill am Mockingbird: Das ist schon überraschend. Aber anscheinend rankt der Artikel ganz gut.
  4. Warum digitale Strategien scheitern: Ich habe hierzu zunächst eine Variante bei Xing veröffentlicht, die zu einem ziemlichen Traffic geführt hat.
  5. Meine Not-to-do Liste kam verdammt gut an. Habe hierzu auch viele Mails und Nachrichten als Feedback bekommen und daher überhaupt erst die Kategorie Persönlichkeitsentwicklung mit aufgenommen.
  6. Cambridge-Analytica Skandal: Schönes Beispiel zur Digitalisierung und warum wir noch nicht so viel verstanden haben.
  7. Von Tante Emma zu Tante Amazon: Kam so gut an, dass dich direkt einen Vortragstitel draus gemacht habe.
  8. Der Yin-Yang Unternehmer: Von Schumpeter, Daoismus und Yin-Yang

Ich habe auf keine dieser Seiten Werbung geschaltet (Ausnahme ist die Buch-Seite). Damit stellt sich die Frage, wo der Traffic generell herkommt. Hier ein paar spannende Insights hierzu:

Top 5 Quellen Traffic:

  • Organic Search: Bedeutet, dass die prozentual größte Besucherzahl von google kommt. Das ist einerseits schön, ist der Traffic zwar kostenlos. Auf der anderen Seite zeigt das aber auch eine gewisse Abhängigkeit.
  • Direct: Direkter Traffic ist gut. Meistens hat er mit Offline-Artikeln zu tun.
  • Social: Hier stecke ich die meiste Arbeit rein. Facebook, Xing, Linked-In, Instagram, Twitter: in dieser Reihenfolge setzt sich der Traffic zusammen.
  • Email: Obwohl ich über 2000 Newsletter-Empfänger habe, ist diese Trafficquelle noch relativ schwach. Hier geht noch etwas mehr. Wichtig für ein gutes E-Mail Marketing ist jedoch die Datenbasis, die ich bei mir erst noch restrukturieren muss.
  • Referral: Das sind Verweise von anderen Webseiten. Hier bin ich definitiv zu schwach aufgestellt.

Welche Inhalte wurden angeschaut und von wo kamen die Besucher haben wir nun geklärt. Meine schönste Überraschung sind die extrem positiven Besucherzahlen in Relation zum letzten Jahr.

  • Meine Seitenaufrufe konnte ich um 93 % steigern
  • Die durchschnittliche Zeit auf einer Seite um 9,7 %
  • Die Anzahl der Nutzer konnte 87 % gesteigert werden

Nun freue ich mich sehr über den Traffic und habe auch vor, diesen in 2019 signifikant (um 100 %) zu steigern. Allerdings muss ich auch kritisch eingestehen, dass ich bisher keinerlei Zielvorhaben und keinerlei wirkliche Kontrolle eingerichtet habe, wie viel Geld sich mit der Webseite und verbundenen Marketingaktivitäten verdienen lassen.
Erfolgskontrolle, mehr Testing und eine stärkere Conversion-Optimierung sind daher die Oberziele, die ich selbstverständlich mit genauen operativen Zielpaketen und Maßnahmen hinterlege.

Dazu wird mein SalesFunnel in 2019 so gestaltet, dass der Leadgenerierung eine wesentlich höhere Priorität zukommt. Ich schaffe hier noch mehr exklusive Inhalte, die nur durch Registrierung zu beziehen sind.

Die Webseite zeigt allerdings ganz schön, wie aus einem einfachen kleinen Projekt langsam aber sicher ein Business-Modell werden kann. Alleine 2018 habe ich über 50 ernsthafte Anfragen für Vorträge über die Webseite erhalten.

 

 

 

Von |2019-01-02T15:13:08+01:002. Januar 2019|Alle Beiträge|

Über den Autor:

Dr. Hubertus Porschen ist Geschäftsführer der App-Arena GmbH. Er war zudem Vorsitzender des Verbandes der Jungen Unternehmer (Die Familienunternehmer). Des Weiteren doziert er auf Konferenzen und Tagungen zu Themen rund ums Social Web, Digitalisierung und Innovationsthemen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar