Die Chemie des Todes von Simon Beckett ist schon etwas in die Jahre gekommen. Aber der Krimi erinnert irgendwie an die gute alte Edgar Wallace Zeit.

David Hunter war  Englands bester forensischer Anthropologe, dann kam seine Familie bei einem Unfall ums Leben. Nun sitzt er in einem englischen Nest gefangen, wo er die Praxis des Dorfarztes übernommen hat, der nur noch hin und wieder einspringt.

So richtig angekommen ist er nicht, was für einen Zugezogenen im klischeehaften Dorf auch relativ normal ist. Fremde und so.

Zunächst wird eine weitere Zugezogene, eine Autorin, tot aufgefunden. Mit Schwanenflügeln dekoriert. Ihr Hund ist auch tot.

Und schon kommt David Hunter zum Einsatz. Als forensicher Anthropologe untersucht er nicht nur Leichnam und Hund sondern gerät auch in Verdacht, in den Mord verwickelt zu sein.

Im weiteren wird eine weitere Dorfbewohnerin getötet und schliesslich noch eine dritte Person. Das Ende bzw. die Auflösung sind so nicht absehbar, aber auch nicht über alle Maßen überraschend und ungewöhnlich.
Alles in Allem handelt es sich hier um eine athmosphärisch dichte Darstellung eines Kriminalfalls, dem es ein wenig an „Kontur“ fehlt. Die Hauptprotagonisten könnten einfach etwas dichter und charismatischer dargestellt werden. Das ist zu viel Oberfläche. Aber so ist das bei typisch britischen Krimis, die man gerne am Kamin liest.

 

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