Nachdem die letzten beiden Teile der australischen Krimi-Trilogie, den ehemaligen Herrn der Unterwelt, „Hades“, und seine „Tochter“ „Eden“  thematisiert haben geht es nun um den eigentlichen Hauptdarsteller, den Ich-Erzähler, den knallharten Ermittler Frank Benett und seine Frauen.

In love with his Psychologin

Bereits im letzten Fall muss Frank Bennett aufgrund des tragischen Tods seiner Freundin mit seiner Partnerin Eden eine Psychologin konsultieren. Die Psychologin Imogen wird schnell zu seiner Partnerin. Doch scheint Frank Bennett die falschen Frauen anzuziehen. Imogen löst in Ihrer Freizeit nämlich bisher ungelöste Fälle. Und der Fall der beiden Tanner-Kinder, von denen eine Eden (das andere war Ihr Bruder Eric, der im ersten Teil umkommt…) ist, fordert sie. Da kommt es ihr nur gelegen, dass Frank der Partner von Eden ist.

Dazu kommt Hooky, die Frank einst gerettet hat und nun im Auftrag der Polizei Sydneys Perverse in Chats aufspürt. Zudem hat Sie nicht nur eine ähnliche Vita wie Eden (auch ihre Eltern sind einst umgekommen) sondern auch einen vergleichbaren Jagdinstinkt. In dieser Gemengelage verwundert das Ende nur begrenzt, obwohl es nicht ganz logisch ist.

Und Frank Bennett leidet unter seinen Problemen. Seinen ihn umgebenden Frauen. Seinen nicht aufgearbeiteten psychologischen Problemen.

Tod dem Schönheitswahn

Aber nun zum Inhalt: In Fall geht es um ein Opfer des Schönheitswahns. Die Morde helfen Ihr, in einer grotesken Welt, gehört zu werden. Sich zu rächen. Die Täterin tötet Joggerinnen, die ein Ideal verkörpern, dass der eigenen Mutter sehr nahekommt.  Der Leser kennt den Täter dabei relativ schnell. Das stört allerdings nicht.

Ich selbst fühle mich nur gerade beim letzten Teil sehr schnell düster und mit Frank Bennett leidend. Die ersten beiden Teile der Trilogie wirkten auf mich wesentlich spannender, tiefgründiger und besser (Hades ist die faszinierendste Figur!). Aber vielleicht ist das auch beabsichtigt. Candice Fox schafft es, den Leser mit seinen Hauptakteuren in der Spirale aus Gewalt und Hass immer weiter hinunter zu ziehen.

Das Ende ist wie ein Resümee aus der Trilogie: Nicht ganz trivial. Irgendwie verständlich. Nicht schwarz-weiss.

 

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