Zwei Jahre ist es nun schon her, dass mich die Mitgliedschaft des Verbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER zu ihrem Bundesvorsitzenden wählte.

Seitdem hat sich viel getan. Das Ehrenamt hat mich vor große Herausforderungen gestellt , meinen Blickwinkel erheblich erweitert und mir die Möglichkeit gegeben, meine Persönlichkeit und meine Skills weiter zu entwickeln. Wenn ich zurückblicke, hat mich meine Aufgabe als Bundesvorsitzender in drei Aspekten besonders begeistert: Der enge Kontakt zu Politikern, die Herausforderungen innerhalb des Verbands und die Vielzahl der Plattformen zum Austausch.

Der heiße Draht zur Politik

Der enge Kontakt zur Politik ist einzigartig und für mich der stärkste Antrieb, Vorsitzender der Jungen Unternehmer zu sein.

In den letzten zwei Jahren habe ich über 100 Bundes- und Landtagsabgeordnete getroffen. Viele von ihnen sind sehr engagiert und mutig. Es gibt jedoch auch einige, die desillusioniert sind und nicht willens sind, etwas zu bewegen.

Wir als Vorstandsteam haben uns sehr stark mit der Zukunft Europas beschäftigt und uns für eine Neustrukturierung eingesetzt. Wir haben dazu nicht nur konkrete Handlungsempfehlungen in Form des Buches „Statt Brexit: EUpgrade“ ausgearbeitet, sondern auch eine Konferenz mit den Köpfen der Jugend-Parteien organisiert. Wir haben uns als Verband als Ansprechpartner für dieses Thema etabliert.

Generationengerechtigkeit ist eines der zentralen Themen, die wir als Verband in den vergangenen Jahren vorantreiben und dem wir als „JUNGE“ Unternehmer besondere Beachtung schenken. Diese Tradition haben wir fortgeführt: durchaus kritisch in Bezug auf die Rentendebatte, aber auch proaktiv, wie mit der Kampagne „Germanys next Bundeskanzler/in“. Wir konnten uns mit der Aktion bundesweit als Verband, der jungen Menschen eine Plattform gibt, positionieren. Davon werden wir noch in den kommenden Jahren profitieren. Wir konnten 135 Teilnehmer und über 12.000 Voter-Registrierungen verbuchen. Fünf herausragende Finalisten, die in Zukunft eine Rolle in der deutschen Politik spielen werden, werden nach Lange von den Erlebnissen bei dieser Aktion begeistert sein.

Das Thema Unternehmer- und Gründertum hatte ich zu Beginn meiner Amtszeit als Selbstläufer eingestuft. Ich hatte erwartet, dass uns die Presse – da ich auch selbst Gründer bin – stärker als „Gründerförderer“ wahrnimmt. Letztlich haben wir als Team dieses Ziel in meinen Augen nur teilweise erreicht. So konnten wir die eine oder andere Gründerstory in der Öffentlichkeit platzieren und auch diverse Politiker für die Relevanz des Themas sensibilisieren. Eine breite, durchdringende und nachhaltige Öffentlichkeit haben wir in meinen Augen hierfür noch nicht erreicht. Hier sehe ich noch Potenzial.

Den Verband weiter entwickeln

Digitalisierung: Die Chance, das Digitalisierungsthema in der Öffentlichkeit und in der Politik zu platzieren, haben wir sehr stark genutzt. Unsere Forderung, die Staatsanteile der Telekom zu verkaufen und in den Glasfaserausbau zu investieren, wurde oft gehört und weit verbreitet.

Neben öffentlichkeitswirksamen Positionen nach außen konnten wir natürlich auch intern einige Projekte anzustoßen. So haben wir bereits zwei Apps für unseren Verband gelauncht: Die Wir-App und die Members App. Apps sind natürlich nicht gleich Digitalisierung, aber sie stellen doch Mosaiksteinchen auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Strategie dar. Daneben haben wir Bewegtbild im Verband zum Standard gemacht. Eine Digitalisierungs-Kommission unter Leitung von Paolo Anania wird weitere Maßnahmen begleiten. Wir wollen zum modernsten Verband der Branche werden und Vorreiter in Sachen Digitalisierung.

Plattformen wahrnehmen

Unbezahlbar in den letzten beiden Jahren und als eine unglaubliche Bereicherung sehe ich die zahlreichen Plattformen, die ich als Bundesvorsitzender der Jungen Unternehmer erhielt. So kam ich als Stimme der jungen Unternehmer beispielsweise auf dem parlamentarischen Abend, der Jahresversammlung der Familienunternehmer „Mehr Wirtschaft wagen“ und der Brexit Konferenz zu Wort. Dazu unzählige Parteiveranstaltungen und Gesprächsrunden mit Verbänden und Think-Tanks, die ich bereichern durfte und auf denen ich dazu lernen durfte.

Ich bin gespannt, was im nächsten Jahr für Highlights auf mich zukommen – ich kann es kaum erwarten.

Raus aus der Komfortzone- Mehr Weiterbildung

Weg von der Komfortzone– neue Dinge kennen lernen, als Unternehmer sich ständig weiter zu entwickeln- das ist eine der wichtigsten Aufgaben- auch unseres Verbandes: Persönlichkeitsentwicklung. Wir haben daher zahlreiche Maßnahme zur Fort- und Weiterbildung initiiert: Die Verhandlungsseminarreihe, die Online-Marketingworkshops neben den sowieso schon unzähligen regionalen Veranstaltungen.

In 2018 werden wir eine Plattform zur Weiterbildung zu verschiedensten unternehmerischen Themen veröffentlichen: Führung, Strategie, Mindset- aber auch Fachwissen!

Mitgliederwachstum forcieren

Zudem haben wir als Vorstandsteam beschlossen, 2018 unter den Fokus der Mitgliedergewinnung zu stellen. Gemeinsam mit der Geschäftsstelle werden wir noch in diesem Jahr Konzepte und Strategien vorbereiten, die einen signifikantes Wachstum unterstützen!

Ich freue mich auf mein letztes Jahr!

 

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