Eines vorweg: Ich finde den Kommentar des Welt-Redakteurs Adrian Arab wichtig. Es ist gut, dass wir Menschen haben, die kritisch hinterfragen, die recherchieren und Diskussionen anfachen. Und bei 142 Medien, die bereits über GNBK und DIE JUNGEN UNTERNEHMER  berichtet haben und so viele Promi-Politiker, die den Wettbewerb unterstützen, bleibt es nicht aus, dass es auch kritische Stimmen gibt. Das ist wirklich gut so!

Zu den Argumenten des Artikels

Da ich allerdings einige Anfragen und Mails seit gestern bekommen habe, hier ein paar Worte dazu:

  • Der Wettbewerb wurde explizit auch für die Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen der Verbände initiiert. Wir hätten sonst zehntausende junge Menschen vom Wettbewerb ausgeschlossen. Julius Freund arbeitet bei App-Arena als Account Manager. Gleichzeitig studiert er. Das ist kein Geheimnis.
  • Bisher habe ich als Juror nicht in den Wettbewerb eingreifen. Das ist erst der Fall, wenn die letzten 5 ins Finale kommen. Sollte nun, so wie es bisher aussieht, einer meiner Mitarbeiter ins Finale kommen, werde ich meinen Jury Platz natürlich räumen. Hierfür haben wir von vornherein ein Szenario erstellt. Hätte ich dagegen meinen Juryplatz schon in Challenge 1 oder 2 aufgegeben, wären andere Mutmassungen geäußert worden.
  • Betrugsversuche: Es hat mehrere Betrugsversuche gegeben. Stimmenkauf aus Bangladesh oder sogenannten Klickfarmen. Nach Überprüfung der Datenbank durch unseren Dienstleister aus Berlin haben wir die Betrüger ausgeschlossen und die anderen Bewerber informiert (so sehen es unsere AGB´s vor). Da dieser Prozess nicht automatisierbar ist und auch mehrfach überprüft werden musste, konnten wir dies nicht in Echtzeit machen.

Wie im echten Leben

Wie im echten Leben beobachten wir auch in diesem Wettbewerb ein Hauen und Stechen um den Einzug ins Finale. Immerhin geht es um ein attraktives Stipendium. Das ist gut so. Die Kandidaten kämpfen und werben um Stimmen. Wie es Politiker auch machen müssen. Insofern hat der Wettbewerb übrigens schon einen Effekt erreicht, den ich vorab gar nicht bedacht habe. Eine Simulation der Realität.

Grundsätzlich vielleicht noch einmal ein paar Stichworte zum bisherigen Erfolg des Wettbewerbs!

Ein paar Kennzahlen…

  • 142 Medien haben über GNBK und DIE JUNGEN UNTERNEHMER berichtet, davon 107 Zeitungsartikel.
  • Wir haben bisher Reichweite von über 31 Mio. erzielt (hauptsächlich über Social-Media, aber auch andere klassische Kanäle).
  • Wir konnten über 25 Politiker als Unterstützer der Aktion gewinnen. Darunter …
    • drei Minister: Hermann Gröhe, CDU, Barbara Hendricks, SPD und Andrea Nahles, SPD
    • sowie: Christian Lindner, FDP, Carsten Linnemann, CDU, Wolfgang Kubicki, FDP, Jens Spahn, CDU, Konstantin Kuhle, JuLis, Paul Ziemiak, JU
  • Durch die dritte Challenge, in der die Kandidaten mit Politikern in Kontakt treten mussten haben wir weitere Politiker erreicht, u. a. …
    • mehrere Bundestagsabgeordnete
    • sowie: Bernd Althusmann (CDU), Landesvorsitzender der CDU Niedersachsen, Günter Krings (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, und Elfi Scho-Antwerpes (SPD), erste Stellvertreterin des Oberbürgermeisters der Stadt Köln

Der Autor des Artikels hat jederzeit die Chance mich zu kontaktieren und eine ausführliche Diskussion über das Für und Wieder der Aktion zu führen (natürlich auch über „Klüngeleien“ oder „Manipulationsversuche“).

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