…oder eine Präsentation oder einen Workshop oder ein Meeting.

Spätestens seit meiner Studienzeit liebe ich es, Vorträge zu halten, Dinge zu organisieren und ein Team zu führen. Das war manchmal mehr- manchmal auch weniger erfolgreich. Im Laufe der Jahre haben sich einige Erfolgsfaktoren, also Rahmenbedingungen ergeben, an die ich mich versuche zu halten und die ich hiermit gerne weitergeben möchte. Manche hören sich profan an, manche sind es auch, andere nicht. Here we go:

Definition der Zielgruppe

Wen habe ich vor mir? Sitzen Entscheider vor mir, Menschen mit Fachwissen, Manager oder vielleicht sogar Unternehmer? Welche Erwartungen haben diese Menschen an mich? Welchen Mehrwert bringe ich Ihnen? Von der Zielgruppe kann ich letztlich auch auf das Ziel des Vortrags kommen, welches nicht nur definiert, sondern auch explizit dem Publikum formuliert oder kommuniziert werden sollte.

Auftraggeber kennen

Die Menschen, die Sie beauftragen, sollten namentlich gekannt werden und nicht vorab in der Begrüssung (es gibt nichts Schlimmeres als „Begrüssungsschlachten“) sondern inhaltlich während des Vortrages („Wie xy in seinen Ausführungen bereits ausgeführt hat“) bestärkt werden.

Location kennen

Die Location, die Bühne, ob Büro oder 360 Grad-Podium, sollte vorab beschritten und ausgekundschaftet werden. Möglichst große Teile des Publikums müssen im Blick sein, die relevantesten Personen in jedem Fall! Es lohnt sich zudem ein Feld zu definieren, in dem man sich bewegt.

Publikum kennen lernen

Vor Beginn des Vortrages einige Besucher bzw. Teilnehmer nach Ihrem Namen, Ihrem Beruf oder Ihrer Funktion zu befragen, stellt von vorneherein eine Beziehung zum Auditorium her. Im Optimalfall kann ein kurz vorab geführtes Gespräch in den Vortrag eingebaut werden („Wie ich vorab in einem Gespräch mit Herrn xy erfahren habe, stellt für viel hier Anwesenden, xy eine Herausforderung dar. Ich möchte gerne mit Ihnen die Lösungsansätze hierfür diskutieren“)

Sympathisch sein

Wer hört gerne unsympathischen Menschen zu? Menschen, die positiv sind und Ausstrahlung haben, Menschen, die Lächeln, erreichen Ihre Zuhörer eher als Menschen, die denken, dass Sie „provozieren“ oder „anecken“. Das geht auch auf sympathische Art.

Vorab fokussieren und lockern.

Einerseits sollte eine gezielte mentale Fokussierung erfolgen. Dies geht entweder mit einer Achtsamkeitsübung- aber auch mit aus dem Militär kommenden Methoden, die wesentlich schneller anwendbar sind. Hierzu gehört z.B. die 3*3*5 Methode (so nenne ich sie 😊) Einatmen-Einhalten-Ausatmen jeweils 5 Sekunden- das ganze 3 Mal. Neben der mentalen Fokussierung gehört aber auch eine körperliche Lockerung zur perfekten Vorbereitung.

Perfekte Kleidung ist ein Muss.

Doch was ist perfekte Kleidung? Ich halte nichts von „authentischer Kleidung“. Die Kleidung muss seriös, auf das Publikum abgestimmt sein und vor allem so gewählt sein, dass sie nicht vom Inhalt der Rede ablenkt.

Vollgas geben

Vorträge sind Leistungssport. Es gilt alles zu geben. Vorab sind die Rahmenbedingungen zu schaffen. Wer halbherzig vorträgt oder eine Diskussion leitet, braucht erst gar nicht anzufangen. Im Optimalfall muss jedes Meeting, jede Konferenz, jede Präsentation, jeder Vortrag als Übung angesehen werden, in der es gilt zu performen und seine Zuhörer bedingungslos zu begeistern oder von einer Idee zu überzeugen.

Gibt es noch weitere wichtige Punkte, die nicht den Inhalt des Vortrages betreffen, sondern die „Rahmenbedingungen“? Ich freue mich über Kommentare!

 

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