Der Däne Jussi Adler-Olsen ist so etwas wie der Liebling der deutschen Krimi Fans. Werden die Bestseller Listen doch von Ihm dominiert. Erlösung ist sein drittes Buch der zehnteiligen Reihe um Carl Morck, den Ermittler und sein Team, herum. Nach eigener Aussage möchte er von Buch zu Buch besser werden. Das Potenzial ist da!

Die Story beginnt mit einer Flaschenpost

Alles fängt an mit einer Flaschenpost, die die dänische Polizei bzw. das Sonderdezernat Q (kümmert sich um unaufgeklärte Fälle) um Carl Morck herum erhält. Zunächst wird ihr nicht viel Beachtung geschenkt- mit der Zeit stellt sich allerdings die Echtheit des Jahre alten Hilferufes heraus. Es wird immer deutlicher, dass der eigentlich in der Vergangenheit liegende Fall aktueller denn je ist.

Religiöser Serienkiller kidnappt Kinder

Der Serienmörder kommt aus dem religiösen Umfeld- wurde er doch selbst als Kinde misshandelt. Nun entführt er Kinder aus wohlhabenden Familien, die Mitglied religiöser Sekten sind. Sein Erfolgsrezept basiert darauf, dass er ein Kind lebend zurück lässt und nur eines tötet. So stellt er sicher, dass die Familien nicht zur Polizei gehen.

Das scheint um offen zu sein, etwas dünn!

Daher lässt Adler-Olser auf intelligente Art und Weise die Ermittler der Polizei mit „privaten“ Ermittlern zusammen arbeiten. Eine Jagd gegen die Zeit beginnt.

Das Team ist stark

Zunächst das Positive: Das Ermittlerteam ist stark und lustig und charismatisch und auch einigermaßen tiefgründig beschrieben. Ob ich mich hiermit über 10 Romane hinweg beschäftigen könnte- sei einmal dahin gestellt. Aber gerade Carl Morck macht Spass.

Die Erzählweise und der Spannungsbogen usw. ist allerdings meilenweit von denen der großen skandinavischen Erzähler entfernt. Aber Jussi Adler-Olsen hat ja noch mindestens 7 Romane Zeit, sich zu steigern 😊

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