Seit ich denken kann bin ich ein leidenschaftlicher Wanderer. Ich suche dabei nicht den ultimativen Kick im Sinne von „das muss ich unbedingt schaffen“ sondern einen Ausgleich zum Alltag. Einen körperlichen Ausgleich aber auch einen mentalen Ausgleich. Wandern ist Bewegung und Sport für mich. Erholung für Körper und Geist.

Dabei stelle ich oft Gemeinsamkeiten zwischen dem unternehmerischen Leben und dem Wandern fest.

Du musst ein Ziel haben

Ohne Ziele im Leben funktioniert fast nichts. Gehe ich einfach drauf los, so mache ich einen Spaziergang aber keine Wanderung. Daher ist es für mich existentiell, ein Ziel zu haben. Das Ziel sollte ambitioniert sein (ja, man möchte sich auch ein wenig fordern), aber nicht unerreichbar. Man selber muss sich darauf committen können. Geht man nicht alleine, sollten sich alle Beteiligten auf das Ziel einigen.

Die Vorbereitung und Planung macht´s

Was im unternehmerischen Leben die Strategie zur Zielerreichung ist, ist beim Wandern die richtige Planung. Welches Material benötige ich? Wie viel Verpflegung benötige ich? Wo übernachte ich am Besten und an welchem Tag mache ich wieviele Kilometer. Wenn die Vorbereitung und Planung bzw. die strategische Ausrichtung nicht da, strauchel ich schnell! Ich muss aber auch in der Lage sein, einen Plan umzuwerfen! Regnet es, verkürze ich oder gehe durch den Wald. Hat eine Hütte geschlossen oder ist überbelegt, muss ich auch in der Lage sein flexibel zu reagieren.

Teile deine Kräfte ein

„Nicht überpacen“, sage ich mir oft selber. Das bedeutet, dass man sein Pulver auch schnell verschiessen kann. Wie bei jedem Wettkampf macht es wenig Sinn, am Anfang Vollgas zu geben und sich dann ins Ziel zu schleppen. Kosten, Nutzen und Ertrag ins Verhältnis gesetzt sind oft besser, wenn man sich seine Strecke gut einteilt und es zu Beginn etwas ruhiger angehen lässt. Schliesslich ist das Ziel ja auch immer ein Zwischenziel und man sollte für das nächste Ziel gewappnet sein!

Neues Entdecken

Wer ständig auf betretenen Pfaden wandelt und immer die selbe Strecke läuft, hat keine Chance etwas Neues zu entdecken! Das Neue ist dabei oftmals das Unbequeme: Sei es, weil es zu weit weg ist, weil das Wetter schlecht ist oder niemand anderes die Strecke gehen möchte. Dann muss man ähnlich wie im unternehmerischen Leben auch einmal etwas wagen, das unbequem ist. Raus aus der Komfortzone. Es besteht ein Risiko auf einen Flop, ein unternehmerisches Scheitern, aber es besteht auch die Chance auf ein unvergessliches Erlebnis- im unternehmerischen vielleicht eine Innovation!

Ausreden zählen nicht

Der Weg ist das Ziel, aber auch das Ziel ist das Ziel. Wenn ich eine Strecke gehe, dann möchte ich Sie auch erreichen- auch wenn es weh tut und manchmal einfacher wäre, sich einfach hin zu setzen und nachzulassen. Für unternehmerische Ziele gilt dies zumeist auch! Was letztlich zählt ist nicht der Input sondern der Output.

Der richtige Partner

Der richtige Partner ist wichtig. Mit Ihm macht es nicht nur  mehr Spass, sondern es kann auch einfacher und besser gehen. Es gibt Situationen, die lassen sich ohne den richtigen Partner gar nicht bewältigen. Schlimm ist es, wenn man den falschen Partner an Bord hat. Es ist nicht nur teilweise destruktiv, gemeinsam einen Weg zurück zu legen sondern macht auch deutlich weniger Spass!

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