Lieber Leser,

hinter uns liegt ein turbulentes Jahr, das mit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin einen weiteren traurigen Höhepunkt gefunden hat.

Meine Gedanken gelten den ermordeten und verletzten Menschen, ihren Familien und allen Betroffenen.

Doch was können wir machen? Was kann jeder Einzelne tun?

Viele von uns sprechen immer gerne von der Verantwortung für die Gesellschaft. Heute können wir wirklich Verantwortung übernehmen. Wir stehen in der Verantwortung, Ruhe auszustrahlen. Jeder Einzelne. Wir dürfen uns nicht verführen lassen, an der Eskalationsschraube zu drehen. Wir dürfen uns nicht hinreißen lassen zu schnellen Schlüssen und vermeintlich einfachen Lösungen. Das ist wahre Größe.

Sachliche Diskussion statt Populismus

Eines ist sicher: Ich bin angewidert von den Versuchen einzelner Politiker, aus dem Terroranschlag mit polemischen Parolen politisches Kapital zu schlagen.

Dem möchte ich eine sachliche Diskussion entgegensetzen: Darüber, wie wir durch echte, nicht scheinbare, Ursachenbekämpfung die Terrorgefahr reduzieren können. Natürlich dürfen wir uns und anderen dabei keine Denkverbote auferlegen. Aber wir müssen diejenigen enttarnen, die unter dem Deckmantel einer freien Meinungsäußerung die Gesellschaft aufhetzen.

Lasst uns den Scharfmachern und Krisen-Profiteuren nicht die Deutungshoheit überlassen. Lasst uns die Debatte führen und konstruktiv vorantreiben. Mit Lösungsvorschlägen und einer positiven Grundhaltung.

All you need is: Eine positive Grundhaltung

Damit möchte ich nicht Jenen entgegentreten, die Härte und Konsequenz fordern, sondern einen Standpunkt vertreten der Beides nicht ausschließt, sondern ergänzt, durch Besonnenheit und Ruhe!

Denn wir dürfen nicht vergessen, wie dankbar wir eigentlich sein müssen: Wir leben objektiv in einem der sichersten und friedlichsten Ländern der Welt. Wir dürfen mit den Menschen, die uns wichtig sind, Weihnachten feiern. Lasst uns diese stille Zeit nutzen, um uns zu entschleunigen. Um uns zu sammeln und durchzuatmen.

Bis dahin wünsche ich Dir und Deiner Familie ein unbeschwertes Fest, ruhige Feiertage und dann einen kraftvollen Start ins neue Jahr.

Ein Kommentar

  1. Hallo Hubertus,

    Du hast vollkommen recht.

    Keine Angst, kein Hass und keine Gewalt werden uns hier weiterhelfen. Und den Kopf in den Sand stecken auch nicht.

    Hast Du einen konkreten Vorschlag, was man als Familienunternehmer-Gemeinschaft hier konkret tun kann. Sollte man vielleicht ein Manifest der Familienunternehmer erstellen und das Grundgesetz darin spiegeln. Dort finden Sie eigentlich alle Tools zB. im Art 3 im GG, Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) oder § 130 StGB um rechte Hetzer in die Schranken zu weisen. Und mann kann sich immer aufs Grundgesetz berufen und ist damit auch stets unpolitisch.

    Wir könnten des weiteren den Zukunfts-Award und den Verwantwortungs-Award der Familienunternehmer ins Leben rufen und hier Menschen auszeichnen die sich durch Ideen und Umsetzungen verdient gemacht haben. Diese Awards könnte man dann PR-Wirksam vor dem Brandenburger Tor überreichen.

    Wir könnten eine Verbindung zu Familienunternehmern aus Syrien oder anderen Ländern suchen um Aufmerksamkeit für die Menschen von dort zu schaffen und somit für Aufklärung sorgen.

    Darüber hinaus kann natürlich jeder vor der eigenen Haustüre kehren und alle in seiner direkten Umgebung ansprechen usw. Aber das sollte jeder Mensch mit Verstand ohnehin machen.

    Hast Du sonst noch konkrete Ideen wie wir als Familienuntermer-Gemeinschaft etwas tun können?

    Liebe Grüße
    Bastian Jordan

Hinterlasse eine Nachricht

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*