„Missing New York!?“ seid wann schreibt Don Winslow solche Bücher- dachte ich, als ich das aktuelle Buch von Don Winslow im Bücherregal liegen sah. Ich hatte den Punkt (nach Missing) übersehen.

Missing. New York ist der Auftakt zu einer neuen Reihe von Don Winslow mit dem Privatermittler Frank Decker im Mittelpunkt.

Inhalt von Missing. New York

Ein 7-jähringes Mädchen verschwindet. Frank Decker ist Ermittler mit der Aufgabe verschwundene Mädchen aufzufinden. Nachdem nur kurze Zeit später ein weiteres Mädchen verschwindet und tot aufgefunden wird, wird die Akte schnell geschlossen. Aber für Frank Decker nicht. Er kündigt: Job, Ehe, bisheriges Leben. Er hat versprochen das Kind zu finden und er wird es finden. Es beginnt ein Roadtrip durch die USA, der in New York endet. Eine Reise auch in die Abgründe des menschlichen Wesens- und auch eine Kritik am „alten New Yorker“ Geldadel.

Frank Decker folgt jeder noch so kleinen Spur unnachgiebig und kommt schlussendlich auch durch seine Beharrlichkeit zum Erfolg.

Frank Decker: Hart, direkt, ehrlich und kompromisslos

Frank Decker gibt nicht auf: Verbissen, ein Kämpfer, Gerechtigkeitsfanatiker und Held. Ohne Frage steht der Ermittler im Zentrum der Erzählung Don Winslows. Um ihn herum baut sich die Geschichte auf. Ein typischer Satz im Buch (Don Winslow schreibt in Missing.New York aus der Ich-Perspektive!):

„Es war Zeit, Hailey Hansen nach Hause zu holen. Mein Name ist Frank Decker. Ich spüre vermisste Personen auf.“

Stilistisch gesehen ordnet sich das Buch weder Savages zu, noch dem High Tech Thriller „Vergeltung“ sondern eher in die „Kings of Cool Reihe“.

Die Schauplätze in dem Buch, obwohl ein Roadtrip, hauptsächlich New York sind auf den ersten Blick eher spärlich ausgestaltet. Erst auf den zweiten Blick offenbart sich, dass der Leser durch die Ich-Perspektive des Erzählers schnell- nicht nur in die Handlung- sondern auch die Atmosphäre eintaucht.

Ende gut- alles gut!?

Sicherlich nicht! Das Ende überrascht- merhmals. Der Autor hat uns und die Hauptfigur an der Nase herumgeführt. Das macht Spass. Die einfache Erzählweise ist das Hauptcharakteristikum des Buches und ist sicherlich als „aussergewöhnlich“ zu betrachten. Ich freue mich auf den zweiten und dritten Teil der Serie!

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